Pellet-Anlagen

Pellet-Zentralheizungen

Pellet-Zentralheizungen sind Anlagen für das gesamte Haus oder einen Gebäudekomplex. Der Leistungsbereich beginnt ab 15 kW.
Die Hauptkomponenten sind Pelletlager, Austragungssystem und Kessel. Bei Zentralheizungsanlagen wird der Kessel vollautomatisch in der Regel über Förderschnecke oder Saugvorrichtung mit Pellets versorgt.
Das Lager wird bestimmt durch örtliche Begebenheiten. Es sollte so groß sein, dass es nur ein- oder zweimal im Jahr befüllt werden muss. Die Befüllung des Lagers erfolgt mittels Silotankwagen. Ein Einfamilienhaus verbraucht im Durchschnitt 4-5 t Pellets pro Jahr und an kalten Wintertagen ca. 30-40 kg. Die Kosten einer Zentralheizungsanlage werden entscheidend durch die Größe des Lagers bestimmt. Ein großes Lager verursacht größere Kosten, ebnet aber auch den Weg zur Erzielung von Mengenrabatten bei Einkauf des Brennstoffs.

Pelletöfen

Pelletofen werden zur Beheizung einzelner Räume in der Wohnung eingesetzt. Sie sind bestens geeignet für die Zeit in der nur geringe Wärmemengen benötigt werden und es sich noch nicht lohnt die Zentralheizungsanlage in Betrieb zu nehmen. Der Leistungsbereich der Öfen reicht von 2 bis 15 kW. Die Leistung wird durch die Größe des zu beheizenden Raumes bestimmt.
Neben der Wärme liefern sie durch die Sichtbarkeit der Flammen ein Behaglichkeitsgefühl. Somit erhöht sich der Wohnkomfort.
Der Pelletofen wird in der Regel manuell befüllt. Dazu bietet sich Sackware an.

Fördermöglichkeiten finden Sie unter www.bafa.de